St. Martin

Liedtexte zu Sankt Martin

11. November 2025 · 17:00 Uhr · Kirchplatz Allmendingen

Sankt Martin

  1. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut.

  2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. „O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

  3. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zieht die Zügel an, sein Ross steht still beim armen Mann. Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt.

  4. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gibt den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil.

  5. Im Traum schaut, im Traum schaut, im Traum schaut er ein glänzend Licht und eine milde Stimme spricht: „Hab Dank, du braver Rittersmann, für das, was du an mir getan!“

  6. „Wer bist du?“, „Wer bist du?“, „Wer bist du?“ fragt Sankt Martin schnell, da wird’s in seiner Seele hell, er sieht’s, es ist der Herr der Welt, der mit der Hand den Mantel hält.

Durch die Straßen auf und nieder

  1. Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder: rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin komm und schaue!

  2. Wie die Blumen in dem Garten blühn Laternen aller Arten: rote, gelbe, grüne, blaue. Lieber Martin komm und schaue!

  3. Und wir gehen lange Strecken mit Laternen an den Stecken: rote, gelbe, grüne, blaue. Lieber Martin komm und schaue!